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HODSCHA UND DIE PIEPENKÖTTER

Erstausstrahlung 17.2.2016, WDR, Genre Fernsehproduktion

Der Alltagstrott einer mittelgroßen Stadt gerät aus den Fugen, als die türkische Gemeinde einen neuen Geistlichen bekommt. Vor allem Ursula Piepenkötter fährt der Schreck in die Glieder, die machtbewußte Bürgermeisterin sieht gar Ihre Wiederwahl gefährdet.

Denn der selbstbewusste Hodscha kündigt ohne Rücksprache an, zum Einstand eine neue Moschee bauen zu wollen. Um ihren erstarkten parteipolitischen Konkurrenten keine Gelegenheit zu geben, sich hier populistisch zu etablieren, nimmt sich die Piepenkötter selbst des "Problems" an.

Doch dabei hat sie ihre Rechnung ohne Nuri Hodscha gemacht, der es mindestens genauso faustdick hinter den Ohren hat wie sie. Dazwischen versuchen Ursels pubertierender Sohn Patrick und Nuris jugendliche Tochter Hülya sich von dem auf allen Ebenen eskalierenden Streit fern zu halten...

die Geschichte des Romans spielt vor der Haustür - irgendwo in einer Kleinstadt in NRW. Sie hat zwei großartige Protagonisten und setzt sich thematisch mitten in die heikle gesellschaftliche Debatte um Moscheebauten, Kopftuchträgerinnen und das Verhältnis von Muslimen und Nicht-Muslimen.

Herrlich humorvoll und politisch unkorrekt und mit einer großen Liebe zu den Figuren entspinnt sich ein Duell zwischen der Bürgermeisterin, die unbedingt auch die nächsten Kommunalwahlen gewinnen möchte und ihrem Gegenspieler, dem strafversetzten türkischen Hodscha, der für seine Gemeinde eine neue Moschee fordert und mit Allah Zwiesprache hält.

 

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  • Regie: Buket Alakus
  • Autor/in: Gernot Gricksch
  • Drehbuch: Gernot Gricksch
  • Redaktion: WDR Sophie Seitz