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Da entdeckt ihr Mann ihren Seitensprung und fordert enttäuscht eine letzte Chance. Ein gemeinsamer Urlaub soll ihre Ehe retten. Doch die erhoffte Annäherung bleibt aus. Bei einer Bergwanderung stürzt Maren ab. Ein tragischer Unfall? Maren ist vorübergehend an einen Rollstuhl gefesselt und an ihren Mann! Nach außen opfert sich Günther für seine kranke Frau auf, vernachlässigt Freunde und Beruf. Nur Maren durchschaut, dass ihre Behinderung Günther die Möglichkeit schafft, seine Vorstellung von einer perfekten Ehe zu realisieren. Jetzt gibt es nur noch sie und ihn! Selbst Marens Eltern erkennen nicht, wie ihre Tochter systematisch von der Außenwelt isoliert wird. Kein Telefonat bleibt von Günther unkontrolliert, kein Brief erreicht Maren. Als Günther herausbekommt, dass es seiner Frau dennoch gelingt, einmal ihren Geliebten Albert zu treffen, bricht eine lang aufgestaute Wut aus ihm heraus. Das gemeinsame Haus wird für Maren zur Falle. Der fixen Idee verfallen, dass Maren nur Zeit braucht, um zu ihm zurückzufinden, sperrt Günther seine Frau ein. Maren sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit zur Flucht. Ihr Mann überschreitet immer öfter die Grenze im Wahn. Seine Liebe wird zur lebensgefährlichen Bedrohung. Die Hoffnung auf Hilfe von außen gibt Maren schnell auf. Zu perfekt funktionieren Günthers Abschirmungsmechanismen. Zwischen den beiden entbrennt ein gnadenloser Machtkampf. Subtile psychologische Kriegsführung wandelt sich allmählich in eine gewaltsame Auseinandersetzung. Maren wird eines klar: So wenig sie Günther mit einer Scheidung verletzen wollte - jetzt muss sie ihn verletzen, um zu überleben.
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